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Braunsberger Weg 11
39011 Lana
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Schloss Braunsberg

Schloss Braunsberg

Wahrzeichnen von Lana

Schloss Braunsberg

Gebaut um 1150

Schloss Braunsberg

Ab 1492 im Besitz der Grafen Trapp

Schloss Braunsberg

Erbweise 1969 an die Grafen Strachwitz

Schloss Braunsberg

Restauriert 1989 bis 2013

Schloss

mittelalterliche Burganlage beherrschend über Lana thront…

Hochzeiten

einzigartiger Ort für Hochzeiten und Veranstaltungen

Verein

zur Unterstützung von der weiteren Renovierung des Schlosses

Schloss

Fast 900 Jahre Geschichte

Seit jeher gilt das beherrschend Über der Gaulschlucht thronende Schloss Braunsberg als Wahrzeichen der Marktgemeinde Lana.

Seit 1969 erbweise im Besitz der Grafen Strachwitz
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Erbaut um 1150 stand die Burg rund 200 Jahre lang im Besitz der Herren von Braunsberg. 1492 übernahmen die Herren Trapp Grafen von Matsch due Burg als Pfandschaft gemeinsam mit dem Gericht Ulten vom damaligen Landesfürst Kaiser Maximilian.

Fast 400 Jahre lang war Schloss Braunsberg seitdem mit diesem Tiroler Adelsgeschlecht verbunden, von dem Braunsberg 1969 im Erbwege an die Graf Strachwitz überging.

Geschichte

Schloss Braunsberg über Lana
Braunsberg wird ertstmals in Urkunden erwähnt, die im Kloster Weingarten (Schwaben) gefunden wurden. Laut einer Eintragung von 1082, machte ein gewisser Bertholdus de Leunon (Lana) et Brunsberg eine Stiftung zugunsten des Klosters.

Der Name erscheint während der nächsten 250 Jahre in den verschiedensten Schreibweisen wie Prounspergi, Prunspergo, Prawnsberch, Braunsberch etc. Als letzter wird ein Paul von Braunsberg erwähnt, der 1361 ohne Nachkommen verstarb. Die Burg wechselte sodann des öfteren den Besitzer, unter anderen in den Besitz einer Familie Mayreder aus Eppan, die sich dann Mayreder von Braunsberg nannten. Diese Familie scheint in der Mitte des 15. Jahrhunderts ausgestorben zu sein, worauf die Burg dem Landesfürsten zurückfiel.
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Im Jahre 1510 soll ein Teil der Burganlage von Braunsberg in die Schlucht abgestürzt sein. Stefan von Meyerhofen schreibt - ohne Quellenangabe - ".... der ganze Turm ist hinuntergefallen". Obwohl er diese Katastrophe der Jahrzahl 1510 zuschreibt, kann diese angezweifelt werden, denn es ist unwahrscheinlich, daß ein so schwerwiegendes Erreignis in der Zeit Kaiser Maximilians nicht in anderen Quellen aufscheinen würde. Allerdings deuten verschiedene Sonderheiten in den übrig gebliebenen Gebäudeteilen darauf hin, daß ein Teil der Burg tatsächlich nicht mehr vorhanden ist: die Schloßmmauer hört abrupt genau an den beiden Stellen auf, die oberhalb der Schlucht liegen. Außerdem lassen die Ausmasse der Turmmauern die Vermutung zu, daß die Südmauer abstürzte und durch eine wesentlich schwächere Mauer ersetzt wurde.

Am 8.Juni 1544 schrieb König Ferdinand von Speyer an die Regierung in Innsbruck über einen Brief den er von "Jakoben und Carl der Trappen" über den Verfall der Gebäude von Eschenpach (Eschenlohe) und Praunsperg erhalten hatte. Eine Besichtigung vor Ort solle stattfinden. Aus einem Bericht des Ultner Verwalters Lienhart Lew, den dieser etwa zu gleicher Zeit an die Trapps sandte, geht hervor, daß zwei Personen damit beauftragt wurden, den Zustand der Gebäude festzustellen und Rat bezüglich der notwendigen Reparaturen einzuholen.

Es wurde festgestellt, daß sowohl die Wohnräume als auch der Turm von Braunsberg instandgesetzt werden müßten. Da die Kosten für die durchgeführten Arbeiten jedoch nur 53 Florin und Kreuzer betrugen, kann man
annehmen, daß Braunsberg klein war, also etwa die jetztige Größe hatte. Der Bericht enthält keinen Hinweis darauf, daß Teile der Burg in früherer Zeit abstürzten.

Burganlage

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Die kleine Burg hat eine massive Verteidigungsmauer auf der Bergseite, die - wie auch die Schwalbenschwanzzinnen - im 12. bzw 13. Jahrhundert errichtet wurde. Es ist anzunehmen, daß diese Mauer einmal die ganze Anlage umgab. Der kleine Burghof wird im Nordosten von der Kapelle und im Osten und Süden vom Turmstumpf begrenzt. Das Haupttor, östlich der Kapelle, stammt aus dem Mittelalter.

Es gibt keine Zweifel darüber, daß die äußere Wehrmauer der älteste Teil der Burg ist. Sie verläuft entlang der nördlichen Angriffsseite 25 m lang in Ost-West Richtung und ist ca 10 m hoch. An der Ostseite berührt sie die Kapelle, an der Westseite läuft sie bis zum Steilabfall zur Schlucht hin. Sie ist aus regelmäßig gelagerten Bruchsteinen erbaut und erreicht eine Stärke bis zu 2 m. Es ist nicht auszuschießen daß der starke Teil der Mauer ein Teil des ursprünglichen Bergfrieds war. Man erkennt ganz klar sechs - inzwischen vermauerte - Schwalbenschwanzzinnen.
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Offenbar sind an der Innenseite der Wehrmauer schon in frühester Zeit ebenerdige Wirtschaftsräume angebaut worden. Der Wehrgang, der hinter den Zinnen der Burg entlang läuft, wurde von diesen Anbauten nicht betroffen. Die Wohnräume erreicht man über einige Stufen vom Hof aus.
Da öffnungen die Wehrmauer geschwächt hätten, waren es wenige, und die waren sehr klein. Daher waren die Wohnräume auch sehr dunkel. Der fünf Meter hohe Raum im Osten des Innenhofs wurde unverändert als Keller benützt und kann durch einen Torbogen erreicht werden, der zu einem späteren Zeitpunkt errichtet wurde. Die auffallende Höhe des Torbogens läßt darauf schließen, daß dort Stallungen untergebracht waren, in die ein Reiter, ohne absteigen zu müssen, ins Innere gelangen konnte. Der Raum grenzt an die Kapelle. Die Mauern zeigen ausgestrichene Mörtelfugen, die einen romanischen Ursprung vermuten lassen. In diesem Keller befand sich die älteste Weinpresse Südtirol's aus dem Jahre 1570. Die Gemeinde Lana erwarb diese Torggl 1988 für das neue Obstbaumuseum.
Im ersten Stock, den man vom Hof aus über eine überdachte Stiege und einen malerischen kleinen Balkon erreicht, befindet sich eine kleine getäfelte Stube mit gewölbter Decke. Die Hauptbalken sind mit eingeschnitzten Herzen verziert. Die Stube stammt aus dem frühen 16.Jahrhundert und man nimmt an, daß weitere Wohnräume zur selben Zeit ausgebaut wurden. Es ist nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich, daß nach dem Absturz des Pallas im frühen 16. Jahrhundert,
neue Wohnräume geschaffen werden mussten. Am einfachsten erwies sich, die starke Außenmauer als eine Seite der neu errichtete Räume miteinzubeziehen. Tatsächlich gibt es Anzeichen dafür, daß die Stube nicht vor Ort gebaut,
sondern daß diese erworben und eingebaut wurde.
Fünf Fenster und ein Schlitz in der Nordmauer sowie zwei rechteckige Fenster in den Hof stammen auch aus dieser Zeit. Ein Fenster im Erdgeschoß der Nordwand in dem sich jetzt die Küche befindet, wurde 1986 etwas vergrößert.
Ein hofseitiges Fenster im ersten Stock hat eine schwarz-weiß gespachtelte Putzrandung, zwischen stilisierter Sonne und Mond mit folgender Inschrift:
„Der ist weis und wohlgelert der ale ding zum pöstn kert" (Er ist weis und wohlgelehrt, der aus Allem das Beste macht).

Kapelle

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Die große Kapelle ist romanischen Ursprungs und ist dem hl. Blasius geweiht. Sie befindet sich in der Nord-Ost Ecke des Innenhofes. Man betritt die Kapelle durch ein Spitzbogenportal mit einer Steinrahmung. Die Kanzel ist in die Außenwand der Kapelle eingebaut. Man erreicht diese über zwei Stufen vom Hof aus.
Ursprünglich war die Wand im Eingangsbereich mit weißem Kalk getüncht. An der Nord Seite ist unter den Kritzeleien die Jahrzahl 1538 auszumachen.
Das Kreuzigungsbild in der Kanzelnische stammt aus dem Jahre 1592. Die Fresken um das Portal wurden 1669 gemalt: "Renovat(um) ...A.F. 1669 TM". Die Wände zeigen Malerei mit Schweißtuch Christi und die Heiligen Blasius und Vigilius. Im Oktober 1992 wurde der gesamte Eingangsbereich von der Restaurierungs Werkstätte Pescoller (Bruneck) restauriert. Im Abschlußbericht der Firma steht über die dem Jahre 1669 zugeschriebene Arbeit: "....Ob die beiden zwischen die Säulen gestellten Heiligen aus einer früheren Phase übernommen wurden, kann nicht klar gesagt werden, doch spricht vorallem die Sekkotechnik in diesem Bereich stark dafür. Auch die Farbigkeit, die sich unmittelbar am Stein unter der Diamantquaderimitation des Barock befindet, läßt eher eine Kombination zweier Zeiten vermuten....."
Das Fresco im Eingangsbereich (Kruzifix) musste 1993 wieder ausgebessert werden. Ein Jahr später war wieder ein Verblassen dieser Stelle zu beobachten.
Die Ursache für dieses Phänomen wurde noch nicht gefunden.
Die Decke des Kirchenschiffs weist zwei rechteckige Kreuzbögen auf. In der 75cm starken Südmauer ist eine kleine Fensteröffnung zu sehen. Die Nordmauer hat eine Stärke von 125cm. Dieser Teil der Kapelle soll romanischen Ursprungs sein. Man hat intensiv nach Fresken gesucht - in Südtirol fast immer in Kirchen und Kapellen aus dieser Zeit vorhanden - jedoch keine gefunden.
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Die Kapelle wurde um 1670 durch den Vorbau eines Chors erheblich vergrößert. Der einfache hölzerne Altar mit zwei Säulen zeigt das Bild des Kapellenpatrons. Am Fuße des Altars ist folgende Inschrift zu lesen:

„Zu Lob und Ehr des heiligen Bischoff und Marterers Blasii hat der Hoch und wohlgeborene Herr Herr Karl Trapp Graf in Matsch Erzfürst Camerrer und Gerichtsherr in Ulten Anno 1660 diesen Altar alhero verlobt un machen lassen"

Das Innere der Kapelle wurde um die Jahrhundertwende neu gestaltet. Der einfache Holzaltar ist mit zwei Säulen, einem Gemälde, das den hl.Blasius darstellt, und einem Wappen der Familie Trapp geschmückt. Links des Altares steht eine Figur des hl.Valentin, rechts eine des hl Erasmus.

Zwei Votivbilder, eines die wunderbare Rettung eines Kindes, das anderes die wunderbare Rettung der Schloßherrin Jutta darstellend, die sich, der Legende nach, 1393 in die Schlucht stürzte, als man sie fälschlicherweise der Untreue ihrem Mann gegenüber bezichtigte, stammen aus dem Jahre 1748.

Hochzeiten & Veranstaltungen

Die Schlosskapelle und Garten sind für Hochzeiten und andere Art von Veranstalungen zu vermieten.

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Schloss Braunsberg ist einer einzigartiger Platz um Hochzeiten zu feiern, in der Schlosskapelle so wie im Innenhof.
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Kontakt

Rupert Graf Strachwitz
Schloss Braunsberg
I-39011 Lana
Südtirol

Tel: 0039 345 698 4444
Für Hochzeiten bzw. Veranstaltungen:

Schloss Braunsberg
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